Was fehlt

Im matten Licht des halben Mondes
unter den Schritten das Laub
dumpf und klebrig
mir fehlt
das klirrende Glitzern 
des Schnees

Im ersten Licht des Tages
an den Fenstern
die Regentropfen
grob klopfend
mir fehlt
das stille Glitzern
der Eisblumen

Im grellen Licht der Kaufhäuser
auf den Weihnachtskalendern
Sterne auf Einhörnern
kühl glänzend
mir fehlt
das warme Glitzern
von Sternenstaub

Bleibt
mit geschlossenen Augen
mir ein Glitzern zu reiben von tausenden Sternen
wie in den eisigen Novembernächten
als ich ein Kind war

© Sargantanasal

Gedicht Nr. 25 den #frapalymo, und der impuls lautete: „doppelimpuls, teil 2: glitzer“.

Autor: Sargantanasal

schreibt im Schatten einer großen Linde

2 Kommentare zu „Was fehlt“

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