Zwischen Antennen und Luken
atmen wir
Benzin und Staub
Flieder und Sauerkraut
Taubendreck und Bier
lauschen wir
dem Tuten der Schiffe
den Sirenen der Krankenwagen
dem Rattern der S-Bahnen
knipsen wir
die Sonne an
hinter den Kränen
am Tor zur Welt
sitzen wir
auf dem Dach
und regieren die Stadt
am frühen Morgen
© 2015 sargantanasal.com
#frapalymo
Der Impuls von @FrauPaulchen für das gedicht am 2. mai lautet „schreibt ein gedicht über die stadt“
Jau, das lässt Bilder und Klänge auftauchen. Ich setz mich dazu, wenn ich darf.
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Ja, so kenn ich mein Hamburg. Genau eingefangen, die Stimmung in deinem Text, den zu lesen mir Freude macht. Bisschen später im Jahr allerdings, gestern Nacht wär’s mir zu kalt gewesen.
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Mir auch. Nur dann, wenn der Flieder blüht.
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