Kleines Nebelgedicht

Der Nebel hat die Stadt versteckt
sie ist mucksmäuschenstill
der Nebel hat sie zugedeckt
die Stadt war ihm zu aufgeweckt
sie schweigt, weil er es will

Sie schweigt bis morgen früh um acht
dann dreht sie wieder auf
und tanzt und lacht und singt und johlt
und wenn sie nicht der Nebel holt
hol ich sie zu mir rauf

© Sargantanasal

* nach einem zehnstündigen Fortbildungstag an diesem nebligen Samstag in Hamburg gereimt – mein Gedicht Nr. 26 zum und  #frapalymo-impuls no 26: „medientransfer: straßengeräusche (link!) – schreibt ein gedicht zu den geräuschen der stadt“

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