Auf dem Bahndamm
Spielzeugland
lebensgroß
Der Arbeitszug
ein gelber Kran
Rohre im Maul
auf dem Rücken
Eimer in Orange
von Osten nach Westen
von Westen nach Osten
hin und her
und zwischen den Stromschienen
leuchten Jacken und Lampen
maßvoll
Das weckt Erinnerungen sehr verschiedener Art: Vor allem klangliche an die erschreckenden nächtlichen Warnhupen, wenn nachts die Strecke nicht komplett gesperrt war.
Aber auch die alte Faszination der Modelleisenbahn wird wieder geweckt durch das „Spielzeugland“. Ein wunderbar farbiges, flackerndes und bewegtes Bild ist dir hier gelungen, ich mag deinen Text sehr.
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Das freut mich sehr! Dankeschön…
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Sinnlich, griffig
und also sinnhaft gespielt,
ein schöner Kontrast –
nämlich zu jenen „Maßnahmen“,
die Menschen maßregelnd
anderen Menschen überstülpen
und die allzuoft nur mäßig,
jedenfalls nicht angemessen wirken.
Mit Dank für frische vermessene Bilder im Kopf: Lebensgröße, spielend maßvoll…
❤ Gesine
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Danke für dieses Feedback. Die „Maßnahmen“ der Hochbahn haben für mich immer eine besondere Magie, zumal sie oft in der Nacht eingeleitet werden. Dieses Mal fuhr die Bahn drei Tage und Nächte nicht, es war so befremdlich still. Fast fehlte mir das vertraute Geräusch. Umso mehr habe ich es genossen, die nächtliche Szenerie auf den Gleisen zu beobachten.
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Ahne, was du meinst – die S-Bahn fährt bei mir fast außer bewusster Hörweite, aber nachts, bei offenem Fenster, nehm ich sie als fast wie Brandung, als ein vertrautes Rauschen, wahr – wenn das wegfällt, fällt die Stille ins Ohr… Ins gespitzte Ohr der Füxin 😉
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🙂
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