Halla Óskarsdóttir berichtet im Internetmagazin quartz.com über eine isländische Tradition, Babys draußen schlafen zu lassen. Sommers wie winters, selbst bei zweistelligen Minusgraden ist es üblich das Kind an der frische Luft schlafen zu lassen.
Das hat weniger mit den Wikingervorfahren zu tun als mit der Tuberkulose Epidemie, die die Insel im frühen 20. Jahrhundert heimsuchte.
1926 veröffentlichte Dr. David Thorsteinsson einen pädagogischen Ratgeber, in dem er Eltern frische Luft zur Stärkung des Immunsystems ihrer Kinder empfahl. Er schlug vor, die Kinder im Kinderwagen draußen schlafen zu lassen. Daraus entwickelte sich bald ein Trend der zur Tradition wurde.
Die Isländer sind überzeugt das ihre Kinder besser und tiefer draußen schlafen und vielleicht liegt in dieser Gewohnheit das Geheimnis, dass die Lebenserwartung der Isländer 10 Jahre über dem Durchschnitt der restlichen Erdenbürger liegt.
Hier gelangen Sie zu dem Beitrag von Frau Óskarsdóttir.
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